Geschmack und riechen hängen untrennbar zusammen

Einen wichtigen Stellenwert bei einer Online Bierverkostung oder einer Bierverkostung in München nimmt das Riechen ein.

Riechen, Geruchssinn, olfaktorischer Sinn oder Olfaktorische Wahrnehmung... Das sind alles Punkte, die das Einatmen durch die Nase beschreiben. Aber wirklich nur das Einatmen? Dazu später.

Der Mensch ist erst einmal ein Lebewesen, dass dem Sehnerv und dem Riechnerv bedeutend mehr Beachtung schenkt. Ein wenig anders ist dies, wenn der verschwitzte Kollege im Sommer gerade ins Büro kommt oder auf dem Land frisch Jauche ausgebracht wurde. Auch sehr wichtig ist das Gehör, laute Geräusche können so störend sein, dass sie auf Dauer krank machen können.

Für das Biererlebnis in allen Verkostungen von BierUndMünchen ist aber das Riechen entscheidend. Die Reihenfolge beginnt zwar mit fühlen (wie kalt ist das Bier) und schauen (Farbe, Trübung) dann kommt aber schon das riechen.

Gemäß Sensorik können die Gerüche wie folgt kategorisiert werden:

  • Fruchtig

Südfrüchte, Zitrusfrucht, getrocknete Früchte

  • Blumig

Lavendel, Akazienblüte, Rose

  • Vegetativ

Gras, Heu, 
Fehlgerüche: Kohl, Zwiebel, Sellerie 

  • Würzig


  • Erdig


  • Biologisch


Im allgemeinen wird gesagt, dass das Riechen gegenüber den anderen Sinneswahnehmungen wie zum Beispiel dem Sehen oder Höhren nur eine untergeordnete Rolle spielt. Diese Beschreibung ist jedoch zu kurz gesprungen, wenn man bedenkt, dass der Verlust des Geruchssinns zu schweren psychischen Störungen führen kann. Es handelt sich um einen großen Verlust an Lebensqualität.
Jeder von uns hat schon einmal bei einem Schnupfen gemerkt, dass jedes Essen gleich und meistens etwas fade wirkt. Und das obwohl, die Menschliche Nase nicht einmal besonders gut entwickelt ist.




-Red-

 

Für viele wild lebende Tierarten wäre solch ein Zustand lebensbedrohlich, da sie in mehrfacher Hinsicht auf ihren Geruchssinn angewiesen sind. Denn die erst hiermit wahrnehmbaren Riech- oder Duftstoffe dienen zur Identifizierung von Nahrung, von Verdorbenem (Fäulnis) oder von Verwestem (Aasgeruch), zur Unterscheidung des eigenen Körpergeruchs von dem der vertrauten Gruppenmitglieder (Stallgeruch) und von dem fremder Artgenossen sowie von dem anderer Arten, der Warnung vor Feinden (Prädator) beziehungsweise der Vermutung von Beute (Beutetier). 

Die olfaktorische Wahrnehmung ist also nicht allein für die Nahrungsaufnahme wichtig, sondern spielt darüber hinaus eine wesentliche Rolle beim Sozialverhalten wie für das Paarungsverhalten. So wird die Geschlechtsreife von weiblichen Tieren den männlichen Artgenossen durch Pheromone signalisiert (Sexuallockstoffe). Daneben dienen Duftstoffe auch der räumlichen Orientierung. Viele Tiere setzen Duftmarken, um ein Revier abzugrenzen, oder folgen, wie Ameisen, der Duftspur von Vorgängern. Darüber hinaus können chemische Signalstoffe auch der Kommunikation zwischen verschiedenen Arten dienen. Zum Beispiel emittieren die Blüten vieler Pflanzen duftende Stoffe, welche Insekten anlocken, die sie nur bestäuben (Allomon) oder nur Nektar sammeln (Kairomon) oder beides vollführen (Synomon). Bei der Schädlingsbekämpfung im Obstbau macht man sich die Wirkung von Pheromonen nutzbar, um beispielsweise die Paarung von Pflaumenwicklern einzuschränken. 

An der olfaktorischen Wahrnehmung können verschiedene sensorische Systeme beteiligt sein: neben dem eigentlichen olfaktorischen System (Geruchsreize) auch das nasal-trigeminale System (taktile und chemische Reize) sowie Einflüsse des gustatorischen Systems (Geschmacksreize). Der Geruchssinn ist der komplexeste chemische Sinn. Die Sinneszellen des Geruchs sind mit spezifischen Geruchsrezeptoren ausgestattet und bei Wirbeltieren in der Regel in der Nase lokalisiert. Manche Gerüche werden nicht bewusst wahrgenommen (siehe auch Jacobson-Organ). 

 

 

Der Geruch (lat. Olfactus, daher olfaktorische Wahrnehmung) ist die Interpretation der Sinneserregungen, die von den Chemorezeptoren der Nase oder anderer Geruchsorgane an das Gehirn eines Tieres übermittelt werden. Einer aktuellen Studie zufolge soll der Mensch über eine Billion Gerüche unterscheiden können.[1] 

In einigen Gebieten der Schweiz wird für den Geruch auch das Wort Gout verwendet, was zugleich Geschmack bedeutet und mit den Wörtern Gusto und goutieren verwandt ist. 

 

 

Der Geruch (lat. Olfactus, daher olfaktorische Wahrnehmung) ist die Interpretation der Sinneserregungen, die von den Chemorezeptoren der Nase oder anderer Geruchsorgane an das Gehirn eines Tieres übermittelt werden. Einer aktuellen Studie zufolge soll der Mensch über eine Billion Gerüche unterscheiden können.[1] 

In einigen Gebieten der Schweiz wird für den Geruch auch das Wort Gout verwendet, was zugleich Geschmack bedeutet und mit den Wörtern Gusto und goutieren verwandt ist.