Münchner Bierchronik

Es gibt zwei wesentlich Werke, die etwas über die Münchner Geschichte der Brauereien und des Münchner Bieres erzählen...

Bier Chronik

Es gibt einmal die ab 1906 erscheinende Jahreszeitung oder das 1929 erschienene Buch. Auf den nachfolgenden Seiten sollen nette Passagen aus beiden Werken hier niedergeschrieben werden und so etwas über die Geschichte erzählen.

Einleitung - Was wir wollen! (Ausgabe 1906)


In der Metropole des Bieres dürfte es sehr angezeigt sein, denn das biertrinkende Publikum durch ein Organ auf die Qualität des zum Ausschank gekommenen Bieres besonders aufmerksam gemacht wird.


Alle Freunde eines guten Tropfens werden daher das Erscheinen unserer Bier Chronik wohlwollend begrüßen und dürfen dieselben versichert sein, dass unser Bier Barometer stets vorzüglich und auf das Gewissenste funktioniert.


(Anmerkung von BierUndMünchen: auf der ersten Seite wurden die verschiedenen Biere bewertet, mit einer Skala von 1 - 3. Heute wäre natürlich so etwas gar nicht mehr möglich.) 

Die Chronik bringt abwechselnd verschiedene Aufsätze teils aus der Vergangenheit verschiedene Münchner Brauerei teils auch Abhandlungen über Herstellung und Konsum des Bieres aus verschiedenen Zeitaltern.


Mit unserer Bier Chronik verbinden wir auch eine extra Blick unter dem Titel Bierwehr, ein Organ zur Bekämpfung betrügerischen Einschränkens, sowie zur Kritik aller in unserer unseren Bierlokale und Restaurants vorkommenden Missständen, wie zum Beispiel unreinlichkeit in der Küche oder Keller, schlechte Bedienung und weiteres. 

Der einheimische und namentlich der Fremde soll auf diese Weise vor dem  Besuche gewisser Lokale gewarnt und zugleich auf die reellen und gut betriebenen Geschäfte hingewiesen werden. 

 

Die Chronik mit Bier-Wehr erscheint vorläufig bis Neujahr 1905 halbmonatlich und kostet die einzelne Nummer 10 Pfennige. Von Neujahr ab kann hingegen auf unser Blatt abonniert werden die Bezugsbedingungen werden bis dahin noch besonders bekannt gemacht.

Es würde uns sehr freuen, wenn sich als Mitarbeiter an unserem Unternehmen recht viele mächtige und erprobte Bierkieser (Biermeister oder Brauer) beteiligen wollen. 

Alle Zuschriften sind nur an unserem Verlag und die Redaktion zu richten: Zweigstraße 4 . 

P.S. Wegen Raummangels musste die Bierwehr diesmal ausfallen.

München den Dezember 1904 


Das königliche Hofbräuhaus (Ausgabe 1906)


Die Legende von der Entstehung des Hofbräuhauses stimmt allerdings nicht ganz mit der Historie. Nach offiziellen Angaben verdankt es seine Begründung dem schwerwiegenden Umstand, dass in früheren Jahrhunderten die eingesessenen bürgerlichen Brauer in München ein elendes Gesöff als Bier verzapft, gegen dessen gesundheitsschädlichen Genuss sich unter anderem das Gesinde (Anm.: Damals der Begriff für die höfischen Bediensteten) der herzoglichen Hofhaltung, welches Natural verpflegen zu bekommen hatte, auflehnte.

Infolgedessen bezog der durstige, gleichfalls mit der damaligen Malzbrühe unzufriedene Herzog für sich, seine Familie und die gesamte Hofhaltung anstelle des seichten, scheußlichen und zeitweise sauren Zeug den braunen Gerstensaft aus Einbeck in Hannover der sich des besten Rufes erfreute.
 

Auch Zschopau in Sachsen lieferte durch Vermittlung von Nürnberger Häusern den Haustrunk für die herzogliche Hofhaltung. Der Bezug dieses ausländischen Bieres (Bayern und Niedersachsen innerhalb der BRD gab es damals natürlich noch nicht) war jedoch sehr kostspielig, bei den damaligen bestehenden Verhältnissen auch recht umständlich und langwierig und so entschloss sich denn endlich Herzog Wilhelm der Fromme, den Bau eines eigenen Hofbrauhauses anzuordnen.

Es wurde anstelle des am 27. September 1589 niedergerissenen Tennenhauses und Bades errichtet und 1591 seiner Bestimmung übergeben um für die Herzogliche Hofhaltung das braune Bier zu erzeugen. 


Dadurch trat es mit der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung der Stadt München, zu deren Bedeutung nach außen und mit dem Münchner Volks leben in innige Beziehung. Und so stellte denn auch das herzogliche Brauwerk wie es damals hieß ein gefundenes kräftiges Bier her, das anfänglich allerdings nur für den Hof und dessen Gesinde bestimmt war vom Jahr 1610 an aber nicht nur an Hofleute sondern auch in Gebinden an private verkauft, und von 1701 literweise an den gemeinen Mann ausgeschenkt wurde an der fürstlichen Tafel trank man von nun an nur selbst gebrautes Bier und als es im Jahre 1614 gelang im Hofbrauhaus ein Bock Bier zu brauen das ist in seiner Güte mit dem echten ganz gut aufnehmen konnte war der Ruf des Münchner Bieres für alle Zeiten gesichert. 

Es wurde nicht nur zum Quelle süßer Labsal allein sondern auch ein Quell reichen Einkommens für den herzoglichen Hof schon im Jahre 1680 viel für die Hof Kasse eine Rente von mehr als 210 pausend Pfennigen von dem Hofbräuhaus Betrieb ab bei dem damaligen geldwert eine ganz respektable Summe.

Die Fabrikation und der Verlauf des Bock Iris halt schlichtweg Bock genannt blieb ausschließlich Privilegium des Hochhauses auch das Recht Weißbier zu Braun betrieben im sogenannten weißen Brauhaus, Druck der Ruf Kammer bis zu zum Anfang das 1900 ansehnliche Summen ein von dieser Zeit ab wurde jedoch die weiß gebraucht I an einen Privatmann verpachtet das Braun die Braun im sogenannten Altenhof aufgegeben und die Brauerei in die Räume des weißen Weißbierbrauerei Bräuhauses am Platze verliebt 

Diese Umquartierung erfolgte im Jahre 1808 schon 1806 Bahnhof Brauhaus eine Schenk errichtet worden die zuerst 18:14 Uhr und dann 1828 nochmals erweitert wurde. 

Das innere des alten Hofbräuhauses hatte im Laufe der Jahre insbesondere in der Zeit von 1874 - 1890 vielfache Veränderungen und Verbesserungen sowohl bezüglich der der Brauerei als des Wirtschaftsbetriebes erfahren. Im Jahre 1888 erhielten die primitiven Gastro Qualität nicht und die schwämme eine durchgreifende Umgestaltung zum schöneren und hat sich die die hier und da laut gewordene Befürchtung ich es möchte unter dem stilvollen der Stoff an Qualität und der Verkehr an Gemütlichkeit einbüßen Komma nicht bewahrheitet Im Jahre 1881 wurde der Hofbräuhaus Keller an der Wiener Straße heute ein beliebter rast Ort für fremde und einheimische erbaut.