Der Chinesische Turm – der Fotogene!

Zwar keine Original Pagode, aber doch etwas besonderes

Der Biergarten im Englischen Garten ist mit 7.000 Plätzen zwar „nur“ der zweitgrößte in München, aber dafür macht er sich auf Fotos besonders gut. Umrahmt von mächtigen Kastanien, steht die 25 Meter hohe Holz-Pagode, die dem Biergarten seinen Namen gab und früher als Aussichtsplattform diente. Schon im 18. Jahrhundert gab es an dieser Stelle eine sogenannte „Chinesischen Wirtschaft“ mit Kegelbahn, Tanzboden und fünf Außenpavillons mit Bierausschank. Der Biergarten in der heutigen Form eröffnete aber erst 1974 und gehört damit zu den jüngeren Exemplaren seiner Gattung. Beim ersten Sonnenstrahl entwickelt er eine starke Anziehungskraft auf viele Besucher des Englischen Gartens, die sich hier gerne für eine kleine Pause niederlassen. Das liegt auch an der bayerischen Blaskapelle, die an ausgewählten Tagen direkt auf dem Chinaturm für gute Stimmung sorgt und schon aus der Ferne gut zu hören ist. Ausgeschenkt wird Bier vom Staatlichen Hofbräu. Kein Wunder, denn auch der Englische Garten, übrigens einer der größten Stadtparks der Welt, gehört dem Freistaat Bayern. Die grüne Lunge Münchens kann noch mit drei weiteren großen Biergärten punkten: Biergarten am Seehaus mit Plätzen direkt am Ufer des Kleinhesseloher Sees, die Hirschau mit seinem vielseitigem Programm auf der Musikbühne und ganz im Norden der Aumeister, als ideales Ziel für einer Radtour durch den Park.


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