Locations zum Biertrinken 

Bier selber verkosten? Aber wo? Hier sind einige Tipps aus München, Deutschland und der Welt!

Oder jederzeit in einem Hotel oder einer Eventlocation in München bei BierUndMünchen.

Das True Brew

Im Moment können die Neugründungen der Brauereien ja gar nicht mehr gezählt werden. Auch in München.

Einen genaueren Blick kann der Biertrinker aber auf das True Brew in der Dreimühlenstraße werfen. Gerade erst einmal im Jahr 2019 gegründet ist es ein fester Bestandteil der Münchner Craftbeer-Szene. Auch Europaweit feiert das Bier seine Erfolge. Das Joyride - Juicy Ple Ale wurde mit der Goldmedallie bei den Meininger Craft Beer Awards ausgezeichnet.

Auch der Gastraum lässt sich sehen, die Leute hinter der Bar sind immer nett und schnell.

schaut mal vorbei! 

Königlicher Hirschgarten

Der größte Biergarten in München ist der Königliche Hirschgarten im Stadtteil Nymphenburg. 8.000 Plätze – das ist Rekord und dürfte auch weltweit nicht übertroffen werden. Eingebettet in den gleichnamigen 40 Hektar großen Park hat er wegen seiner langen Tradition und der engen Beziehung zum Hause Wittelsbach das Adjektiv „Königlicher“ vorweg stehen.

1791 entstand der Biergarten. Nicht über einem Bierkeller wie sonst, sondern um einen Jagdsitz der Wittelsbacher zu versorgen. Früher liefen die Hirschen noch zwischen den Bierbänken herum. Das hätte ich gerne erlebt.

Die Monaco Coffe

Ein lecker Weißbier von Tilmans trinken und dabei den Blick über die Stadt genießen? Dabei dann gleich noch ein Trachtenhemd shoppen? Das geht im 4. Stock des Ludwig Beck. Dort gibt es leckere Panini, guten Kaffee oder auch Weißbier von Tilmans oder ein helles von Augustiner. Wer einen Kir Royal trinken will, kann das für unter 4 Euro. Der Blick ist der Hammer. Der Name der Trachtenmarke geht auf die legendäre Serie "Monaco Franze - Der ewige Stenz" zurück. Eine schöne Serie um das Leben in München und um den Hallodri Franz Münchinger.


Bierkristall 

Steigenberger Hotel München

Das Hotel ist nicht im Zentrum gelegen, aber dennoch eine Reise wert. Immerhin ist die Lage ja noch innerhalb des mittleren Rings. :)

Das Gebäude ist sehr edel und modern. Die Bar schaut sehr cool aus. Der Innenausstatter hatte ein Händchen für das Thema Bier, ohne dabei eine Craftbier-Bar sein zu wollen. Es ist weiterhin eine Bar in einem Hotel. Von der Decke hängen lauter Bierflaschen herunter, das Bier wird in einem abgeschlossenen aber einsichtigen Raum gekühlt, dem Bierkristall.

Der Welnessbereich ist übrigens auch an das Thema Bier angelehnt. Sauniert wird in einem Bierfass. Wenn das mal nichts ist! Nach dem Saunagang das Trinken nicht vergessen.

Die Karte ist umfassend, die Bedienung sehr freundlich. Die Preise sind nicht die günstigsten, aber wir sollten zugunsten aller eh weg von "Geiz ist ..."

Adresse: Steigenberger Hotel, Berliner Straße 85

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Schlossbrennerei Tegernsee

Super lecker. Klar, das Bräustüberl am Tegernsee ist urig... Wenn Du es etwas ruhiger magst, dann geh mal in die Schlossbrennerei. Hier wird sogar Schnaps gebrannt. Ich habe noch nie so eine schnelle Küche gesehen.

Der Kaiserschmarrn war super. Bock und Doppelbock liegen übrigens nur 0,2 % auseinander. Der helle Bock ist idealtypisch für einen hellen Bock. Das dunkle: ein Traum. Wie Kaffee vom Dinzler. Nur kalt.

Schiller Bräu

Seit 2017 wird in der Schillerstraße nahe dem Hauptbahnhof gebraut. Gleich am Eingang befinden sich die Kupferkessel, in denen gebraut wird. Die Biere sind bodenständig-bayrisch. Wer hippe IPAs mit dem neuesten Hopfen will ist hier falsch. Es gibt Weißbier, Dunkles und Helles und wechselnde Spezialitäten. Ich hatte den dunklen Doppelbock "Krampus". Lecker!

Das Ambiente ist modern aber nicht "Hipsterisiert".

Angeschlossen ist ein Hotel der Lindner Gruppe. Diese betreiben mehrere Hotels mit "Braustuben"

Essen ist nicht ganz billig aber eine große Menge in 👍 Qualität.

Reservieren wird empfohlen.


hoppe bräu

Hoppe Bräu

Ein kleiner Ausflug ins Münchner Umland lohnt sich immer, wenn man es dann mit einer Brauereibesichtigung verbinden kann, dann ist es gleich doppelt gut. 


Die Brauerei

Hoppe Bräu gibt es ja schon etwas länger, nämlich seit 2013. Die Brauerei wurde aber erst im April des Jahres 2019 in Waakirchen eröffnet. Zuvor war die Brauerei eine sog. Gipsy-Brauerei. Der Brauer Markus Hoppe braute in Brauhäusern, die freie Kapazitäten hatten.  

Gelernt hat Markus Hoppe das Brauein in der Region bei den Maxelrainern. 2010 begann er im Rahmen einer Garagenbrauerei mit den ersten Suden. Nach der Ausbildung zog es Markus Hoppe in die Ferne auf die Insel Mauritius wo er als Brauer eine Brauerei aufbaute und viel Wissen sammelte.

Mit viel neuem Wissen im Gepäck ging es dann wieder zurück nach Bayern. Schritt für Schritt und mit viel Arbeit ist das Hoppe Bräu nun in seiner eigenen Brauerei angekommen. Und die neue Brauerei kann sich sehen lassen.


Es gibt mittlerweile immer wieder Brauereiführungen, vor dem Haus kann der geneigte Biertrinker in der Sonne sitzen und das leckere Bier genießen. Dabei gibt es nicht nur ausgefallene Biere und den letzen Schrei aus dem Bereich des IPA-Universums, sondern auch bodenständige leckere bayrische Biere. Die Zapferei hat eine kleine aber leckere Karte. Es sind Klassiker aus der Wirtshausgastronomie ebenso dabei wie etwas für den kleinen Hunger.

Der Chinesische Turm

Der Chinesische Turm ist eines der Wahrzeichen in München und ein Biergarten, in dem vielleicht jeder Münchner schon einmal war. Aktuell gleicht der Biergarten natürlich eher einem verlassenen und vergessenen Ort. Aber es werden auch wieder bessere Zeiten kommen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ausgeschenkt wird hier das gute Bier von HB – Hofbräu München. 🍺 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Den Biergarten gibt es erst seit 1974 und die Wirtefamilie Haberl betreibt ihn seit dieser Zeit. Neben dem Biergarten gibt es ganzjährig auch noch das Restaurant. Auf der Wiesn ist die Familie Haberl mit der Ochsenbraterei vertreten. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Als besondere Veranstaltung findet der Kocherlball einmal im Jahr statt. Auch der Weihnachtsmarkt hat aufgrund der vielen Bäume eine besondere Atmosphäre und ist sehr schön. Mit 7.000 Plätzen ist der Biergarten der zweitgrößte in München. Am Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag spielt bei schönem Wetter die Blasmusik direkt vom Turm. Heutzutage dürfen nur noch die Musiker auf den Turm, früher konnte ihn jeder als Aussichtsplattform betreten. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Der Turm selbst geht auf den – in Bayern damals sehr unbeliebten – Kurfürsten Karl Theodor zurück. Gegenstände und Gebäude aus der Ferne (Orient / Asien) waren damals sehr beliebt. Aus diesem Grund wurde die Große Pagode - so war damals der Name - 1790 errichtet. Das Vorbild stammt aber nicht direkt aus Asien, immerhin befinden wir uns hier im Englischen Garten. Es handelt sich um einen Nachbau der Pagode Kew Garden in London. Dieser wiederum hat sein Vorbild in Peking. Die Höhe des Turms beträgt 25 Meter. Im Zweiten Weltkrieg brannte der Turm komplett ab und wurde 1952 neu errichtet.
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Ich freue mich schon auf den Tag, an dem die Biergärten wieder geöffnet sind. Wie Du auf dem Bild erkennen kannst: die Kastanien treiben schon aus. 😀

Chinesischer Turm

Biergarten am Wiener Platz 

4 Bilder, 3 Orte, eine Geschichte.

Bild 1 zeigt das bekannte Hofbräuhaus. Der Startpunkt des HB war eine Straße weiter im Alten Hof. Aber ab 1589 ging es am Platzl los. 
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Bild 2: 1896 wurde schon in Haidhausen gebraut (raus aus der beengten Stadt). Das Gebäude hat oben noch den typischen Darreturm. Es handelte sich um  die Mälzerei des HB, die 1987 abbrannte. Dort ist auch der Biergarten am Wiener Platz / Hofbräukeller (Bild 3). 
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Besonders interessant war die Möglichkeit zur Unterkellerung in Haidhausen (Lagerung des Bieres). Das Isarhochufer ist eine natürliche Anhöhe. Hier drückte das Grundwasser nicht direkt in den Keller. In Haidhausen gab es damals viele Brauereien.
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Der Biergarten ist sehr vielfältig. Es gibt den üblichen Biergarten - SB oder bedient - aber auch einige Liegestühle mit Sand und einem Boot. Insgesamt 1.900 Plätze. Auf der Wiesn betreibt die Familie das Hofbräuhaus. 
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1988 zog es die Brauerei nach Riem (Bild 4). Hier kannst Du auch eine Brauereibesichtigung machen. Leider recht weit draußen.