Online Bier Tasting für Ihr Event

Ob Kundenveranstaltung oder virtuelles Teamevents. Egal welcher Anlass, Bier Tasting Online ist das richtige!

BierUndMünchen bieten eine Online Bierverkostung für Firmen über
die Plattform Zoom an. Sie nutzen MS-Teams / WebEx - kein Problem!

Schnelles Angebot - einfache Abwicklung.

Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden. Keine zwischengeschaltete Agentur. Zuschaltung zu Ihrem Event oder als Einzelveranstaltung möglich.
Anfrage über E-Mail oder Kontaktformular.

Bier Tasting Online

Ihr virtuelles Event 

BierUndMünchen bietet spezielle Online Biertastings über die Plattform Zoom an. Wir verkosten mit Ihren Kunden, Kollegen oder Freunden des Unternehmens 4 besondere Biere. Dazu gibt es jede Menge Geschichten rund ums Bier.
Die thematische Verkostung "Bayern eine Biergeschichte - vom Hofbräuhaus zum Oktoberfest" verbindet die Welthauptstadt des Bieres mit einer amüsanten Erzählung und interaktiven Elementen. Keine Angst, es wird niemand vorgeführt.

Daneben wird das Online Biertasting Bavarian Craft angeboten oder etwas internationaler Belgische Biere.

Der Gast erhält: 

  • 4 Biere
  • Verkostungsglas
  • Flaschenöffner
  • Geruchsproben
  • Wertige Verpackung
  • etwas Süßes darf natürlich nicht fehlen
  • Das kleine Booklet: Bier richtig verkosten


Weitere Details erfahren Sie im direkten Angebot.

Wenn Sie bereits eine Übersicht über die Preise erhalten möchten, eine grobe Angabe erhalten Sie über die Preistabelle.

Details zum Preis, Leistungsinhalt und weitere Infos erhalten Sie bei Anfrage innerhalb von 6 Stunden.
Bitte fragen Sie freie Termine einfach an.

Bitte beachten Sie, dass sich das Angebot ausschließlich an Firmen / juristische Personen richtet.

5-Sterne Bewertung bei Google!

Unsere Kunden sind mit dem Online Bier Tasting mehr als zufrieden. So zufrieden, dass wir bei Google ein 5-Sterne-Rating haben. Das ist auch nicht schwer, schließlich gehen wir auf die Wünsche des Auftraggebers und unserer Gäste ein.

Bewertungen Online Biertasting

Ist die Online Bierverkostung das richtige für Sie?

Online Bier Tasting

Wir sind im Homeoffice-Zeitalter angekommen. Dienstreisen und der persönliche Kontakt werden aufgrund Corona aber auch aus Kostengründen immer wieder online abgewickelt. Sie arbeiten in einem deutschlandweit agierenden Unternehmen und ein Team arbeitet nicht an einem Standort zusammen, das Wir-Gefühl soll aber steigen? Bieten Sie etwas an, was Ihren Unternehmensstandort Bayern nach ganz Deutschland trägt. 

Der Fokus der Verkostungen liegt nicht allein auf dem Bier sondern auf einer besonderen Bierauswahl, die die Geschichte in Bayern im Online Bier Tasting repräsentiert. Die Geschichte wird in angemessenen Dosen (kein Geschichts-Frontalunterricht) erzählt und verkostet.

Ein Beispiel?

München war politisch lange Zeit sehr reaktionär. Jedoch überstanden die Bayern die meisten Revolutionen glimpflich. So reagierten die Bayern auch auf die Ablösung der Monarchie und der Ausrufung der Bayrischen Räterepublik mit stoischer Gelassenheit.

Einen Punkt gab es aber sehr wohl, an dem sich die Gemüter erhitzen konnten. Die Münchner tranken in den 1850ger Jahren sehr viel Bier. Im Durchschnitt über 500 Liter im Jahr. Im Jahr 1848 kam es zu einer Bierpreiserhöhung. Innerhalb eines Tages wurden fast alle Wirtshäuser in München von wütenden Biertrinkern zerstört. Links im Bild sehen sie gerade das Klavier von Joseph Pschorr (Hacker-Pschorr) aus dem Fenster segeln. Und das könnte eine Geschichte im Biertasting online sein. 

Online Bierverkostung


Bildnachweis: Stadtarchiv München, 
Dieses Material steht unter der Creative-Commons-Lizenz Namensnennung - Keine Bearbeitungen 4.0 International. Um eine Kopie dieser Lizenz zu sehen, besuchen Sie https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/deed.de

Wie läuft ein Online Bier Tasting ab?

Eigentlich unterscheidet sich das virtuelle Event gar nicht so sehr von der Bierverkostung, die man aus Pubs und Brauereien kennt. Beim Onlinetasting wird eine ausgesuchte Auswahl an Bieren vorgestellt und probiert. 

Jeder der Gäste bekommt die Biere, die während des Online-Biertastings verkostet werden, rechtzeitig vorab in einem Paket nach Hause geschickt. Zum Paket gehören neben den Bieren auch ein paar kleine Extras für ein echtes Biertasting-Gefühl. Das Onlinetasting selbst wird dann in einer Zoom-Videokonferenz live durchgeführt. Ein erfahrener Bier- und Brauerei-Experte begleitet die Veranstaltung und unterhält die Gäste mit Geschichte, Geschichten und Know-how.

Buchen Sie Ihr individuelles Biertasting Online für Ihre Firma direkt online, Ihre Anfrage wird in der Regel innerhalb von 6 Stunden beantwortet. Fragen Sie Ihren Wunschtermin an und denken Sie bei der Buchung daran, dass wir ein paar Tage brauchen, um die Bier-Pakete an Ihre Gäste zu versenden, dann steht Ihrem erfolgreichen Firmen-Event nichts im Wege. Wenn Sie mehr über die im Angebot enthaltenen Leistungen erfahren möchten oder spezielle Wünsche an die Auswahl der Biere haben, sprechen Sie uns einfach an. 

Biertasting Online: Starkbierzeit

Auch wenn uns Corona gerade in Atem hält, so empfiehlt es sich ein Auge auf eine Münchner Biertradition zu richten. In meinen aktuellen Bierverkostungen kann auf Wunsch eine besondere Münchner Spezialität gegen einen geringen Aufpreis verkostet werden. Das Starkbier.

Im Katholischen Jahr gibt es mehrere Fastenzeiten. Das ist eine Geschichte, die etwas in Vergessenheit geraten ist. So ist zum Beispiel auch die Adventszeit eigentlich keine Zeit von Plätzchen und schlemmen. Die Tage vor dem 24.12. sollte zur Einkehr (also der inneren, nicht in der Wirtschaft), Umkehr und Buße genutzt werden. 

Die Zeit ab Aschermittwoch ist da schon die etwas bekanntere Fastenzeit. In der Bibel steht geschrieben, dass Jesus 40 Tage in die Wüste ging, bevor die Ereignisse um seine Kreuzigung begannen. Das nennen wir heute Ostern. Die 40 Tage repräsentieren damit die Zeit zwischen Fasching und dem Osterfest. Da das leben vor 200 – 300 Jahren sehr hart war, brachte diese Zeit des Fastens noch weitere Entbehrungen mit sich. Es durfte für 40 Tage nur sehr wenig gegessen werden. Dabei galt aber: flüssiges bricht fasten nicht. Suppe alleine ist aber nicht sehr erbaulich. Wie wäre es da mit einem nach Brot und süßem Karamell schmeckenden Bier? Um den Körper flüssige Kalorien zuzuführen wurde ein Bier mit viel Malz eingebraut. Das führte durch die alkoholische Gärung auch zu viel Alkohol. Das flüssige Brot brachte etwas nahrhaftes und viel Freude in das Kloster.

Bereits auf das Jahr 1634 geht ein Schreiben zurück, in dem sich die Münchner Brauer beschweren, dass vor der Stadt Münchens – in der Au, heute Stadtgebiet München – ein Kloster der Paulaner-Mönche ein Bier brauen und zum Ausschank bringen, obwohl es ihnen nicht gestattet war. Somit ist das Brauen am Standort des Klosters und damit die Gründungsgeschichte der Paulaner-Brauerei belegt. Es ist somit auch belegt, dass die Mönche sehr schnell mit der Versorgung mit dem flüssigen Brot in der Umgebung begannen. Wobei auch arme Anwohner versorgt wurden und entsprechend weniger zahlten.

Warum fasten? Die Innere Reinigung stand bestimmt nicht nur im Vordergrund. Die Reserven aus dem Winter waren aufgebraucht, neue Nahrungsmittel sind aber noch nicht gewachsen. So war das Haushalten eine gute Alternative um über die noch kalte Jahreszeit zukommen.

Die Fastenbiere der aktuellen Zeit schwanken im Geschmack von Festbieren mit einer hohen Restsüße bis zu relativ trockenen Varianten. Der Geruch ist dabei meist sehr brotig wie Pumpernickel oder dunkles Vollkornbrot. Auch vorhanden können Dörrobst, Kaffee oder Lakritze sein. Die jungen Brauer legen ihre Biere häufig an einen Stout an. 

 

Salvator war der erste -ator. Die Endung am Salvator wurde zum Markenzeichen für die Fasten-Starkbiere. Anfangs nannten sich alle Starkbiere Salvator. Also quasi als Bierstil-Bezeichnung wie Pils oder Dunkles. Der damalige Inhaber der Paulaner-Brauerei Zacherl klagte jedoch gegen dieses Vorgehen, da er den Namen Salvator auch als eine der ältesten Marken in das Patent und Markenamt eintragen lassen hat. Die Münchner Brauer mussten sich also neue Namen einfallen lassen und wählten ähnliche Endungen wie Maxim-ator, Triumph-ator usw. In einem sind sie sich aber einig: Eine Stammwürze von mindestens 18,5 % ist nötig um sich Starkbier zu nennen. Der Alkoholgehalt geht dabei ab ca. 6,7 % los und endet bei gewöhnlichen Starkbieren bei 8 %.

Der Salvator war ursprünglich nicht als Fastenbier gedacht sondern als Festbier dem Ordensgründer Franz von Paula gewidmet.

Und noch mehr aus der Welt der Online Bierprobe

Bier in der Onlineverkostung

Hopfen, Malz, Wasser, Hefe

Die Bierzutaten im Überblick

Dunkles Bier in der Onlineverkostung

Unsere Zunge

Hier betrachten wir die unterschiedlichen Geschmackssinne.


Die große Überaschung dabei ist erst einmal, dass die unterschiedlichen Düfte aus einem Bier strömen können. Ob Mango und Ananas bei IPAs oder grasige und florale Noten aus einem Pils. Diese Geruchseindrücke kommen vornehmlich aus dem Hopfen. 
Dann kommen noch röstige Aromen wie Kaffee und Schokolade in die Nase, diese kommen aus dem gerösteten Malz. 

Das spannende daran ist aber: wie schon geschrieben, kommen diese Eindrücke nur aus der Nase. Die Zugnge kann gerade einmal 5 verschiedene Geschmacksinne unterscheiden. Um diese Details geht es auf den oben verlinkten Seiten.

Bild einer Online Bierverkostung

Was zeichnet ein Bier Tasting Online aus?

Ein kleiner literarischer Ausflug in die Welt des Online Biertastings?

Online Bierprobe

Glaswahl

Nicht nur jeder Topf hat seinen Deckel, sondern jedes Bier das richtige Glas. Dabei ist davon noch das Tastingglas in einer Bierverkostung zu unterscheiden.

Kulturgeschichtlich haben sich die richtigen Gläser zu den Bierstilen entwickelt. Sehr feine Biere, mit vielen Geschmacks- und Geruchsnoten haben Gläser mit dünnem Glas und breiter Aromaöffnung hervorgebracht. Wenn das Bier nicht ganz so intensiv riecht, dann kann es schon einmal ein etwas dickerer Krug sein.

Infos zur Bierverkostung Online

Bierverkostung online

Ich rieche was, was Du nicht siehst

Wir riechen bedeutend mehr, als wir schmecken können. Das wirkt sich natürlich auch beim Biertrinken aus.


Temperatur bei der Online Bierverkostung

Verkostungs Temperatur

In der Online Bierverkostung sollte das Bier nicht so kalt sein, wie man es sonst trinkt. 


So vielfältig wie die Biere in Deutschland...

So vielfältig ist auch das Angebot unter den Online-Bier-Verkostern. Hier gibt es einige Anbieter mit einer kurzen Beschreibung.


Meine Inspiration

...hole ich mir natürlich auch aus dem Internet. Hier ein Überblick über die Blogs im Internet.

Online Bierprobe Links und Infos

Bierhotels

Ab ins Hotel und dort eine Bierverkostung machen. Hier die schönsten Bierhotels in Deutschland und den Nachbarländern.


Neue Bierbar in Ingolstadt

Die Macher von Yankee&Kraut haben in Ingolstadt nun eine eigene Bar eröffnet. In der Kreuzstraße (dem ehemaligen Sigis Bistro).

Der Name Yankee und Kraut rührt übrigen daher, dass ein Bayer und ein Amerikaner nämlich Bryan France und Max Senner 

 eine Brauerei zusammen betreiben. Die Bar heißt ZWØLF und verweist auf die zwölf Zapfhähne. Die sehr besonderen Biere der Brauer werden um ein Weißbier und ein Helles ergänzt, welche exklusiv für die Bar gebraut werden. Der Rest kommt aus dem Craftbier-Universum der einfallsreichen Brauer.

Nachrichten aus der Bierwelt - Bier Tasting Online

Stoertebecker - gutes Bier im Online Biertasting

Die Essenz des Bieres: 
In der ersten Online-Bierverkostung beleuchtete Stoertebecker die Eisböcke. Also Bier, welches durch einfrieren und nur teilweises Auftauen die Essenz des Bieres beinhaltet.

Die Details findet Ihr Über den Presselink oben.

Auch die alkoholfreien Getränke trifft  Corona.

Corona-Lage führt 2020 zu deutlichem Rückgang beim ProKopf-Verbrauch von Erfrischungsgetränken

Im Corona-Jahr 2020 ging der Konsum von Erfrischungsgetränken in Deutschland deutlich zurück. Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) geht nach vorläufigen Berechnungen dabei zunächst von einem Pro-Kopf-Verbrauch von 114,4 Litern (2019: 121,4 Liter) aus. Das Wegbrechen zahlreicher und wichtiger Vertriebskanäle über weite Teile des vergangenen Jahres wirkt sich damit erwartungsgemäß aus. Innerhalb der Kategorie behauptet sich allerdings weiter der klare Trend hin zu kalorienreduzierten und -freien Erfrischungsgetränken.

Hier geht es zur ganzen Pressemeldung.

Die Mehrwertsteuer bleibt unten

Um für Gaststätten nach der Krise eine finanzielle Erleichterung zu bringen, bleibt die Mehrwertsteuer für Speise erst einmal bei 9 %. Die Pressemeldung der DEHOGA findest Du auf der Seite "News aus der Online Bierverkostung"

News: Der Brauerbund schlägt Alarm

Die Krise der Braubranche ist weitaus tiefer als die jüngsten negativen Absatz-Zahlen auf den ersten Blick vermuten lassen. Denn nach einer Umfrage des Deutschen Brauer-Bundes erlitten die Brauereien im Krisenjahr 2020 ein Umsatz-Minus von im Mittel 23 Prozent. Weitere Infos gibt es auf der Presseseite, dort steht auch der Link zum Brauerbund.

Bier Atelier veranstaltet Online Bier Messe

Weihenstephan trotz der Krise und hat eine Onlinemesse ins Leben gerufen. Die Ganze Meldung gibt es auf den Seiten der News rund um das Thema Online Bierverkostung.

Bier Tasting Online und Kräuterbier

Das Reinheitsgebot von 1516 (es gab im übrigen mehrere Reinheitsgebote und auch frühere) legte fest, dass nicht mehr alles in das Bier geschüttet werden durfte. Was war aber eigentlich davor? Und gibt es denn solche Biere noch?

Diese Frage höre ich öfters und im Online Bier Tasting Craftbier wird diese Frage (je nach gewähltem Paket) beantwortet.

Denn früher gab es das sogenannte Gruit Bier - ein Kräuterbier.  Die Bezeichnungen Grut, Gagel und Porst bezeichnen übrigens immer das gleiche Bier. Im Bier war häufig der Sumpfporst (wilder Rosmarin) aber auch der Gagelstrauch wurde in das Bier gemischt.
 

Das war kein ganz festgelegter Bierstil, da sich die enthaltenen Kräuter immer wieder ändern konnten. Besonders im Norden Deutschlands wurden die Biere gerne getrunken jedoch ab dem 16. Jahrhundert durch Hopfenbiere verdrängt.

Viele Namen oder auch Begriffe des Brauwesens gehen auf das Gruit-Bier zurück, wie Grutrecht oder Gruthaus. Bei den Familiennamen sind es zum Beispiel Grüter, Gruiter oder de Gruyter.

Was ist ein Grutrecht:

Das Braurecht, Braugerechtigkeit, Braugerechtsame oder Grutrecht gehörte früher zu den Rechten, die von den Landesherren vergeben wurden. Das Braurecht war an Haus und Hof gekoppelt. Der Grundstücksbesitzer konnte das Braurecht selbst wahrnehmen oder einen Brauer anstellen. 

Die früheste verbriefte Verleihung datier mit dem Jahr 974 durch Kaiser Otto II. an die Kirche zu Lüttich datiert von 974. Später gingen die Rechte auf die Städte über.

Die älteste bekannte deutsche Brauerordnung stammt aus Augsburg (1155). Die letzten Reste obrigkeitlicher Braumonopole wurden durch das deutsche Biersteuergesetz von 1918 beseitigt. 

Giesinginger Bräu macht etwas anders...

Gerade kleinere Brauereien sind auf den Verkauf von Fassbier angewiesen. Flaschenabfüllung ist teuer, dazu gehen bei Fassabfüllungen gleich ganz andere Mengen über den Tisch. Da in der Pandemie aber die Wirtschaften geschlossen sind, findet der Fassverkauf nicht mehr statt. Die bereits produzierten Fässer müssten also bei Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums weggeworfen werden. 

Die Giesinger Brauerei macht es nun aber anders. Giesinger ist die jüngste Münchner Brauerei. Eine Neugründung nach über 100 Jahren, in der es keine richtigen Neugründungen mehr gab (bis auch wenige Micro-Brewer). Steffen Marx hat diese Herausforderung im Jahr 2006 gewagt und mit seiner Erhellung (einem naturtrüben Kellerbier) genau den Nerv der Zeit getroffen. Erst letztes Jahr wurde die Brauereierweiterung (ein Neubau auf neuem Grund) eingeweiht.
Nun aber gleich das Dilemma: Das Fassbier läuft ab. Und es sind fast 19.000 Liter! Eine enorme Anzahl! Gerechnet auf Fußballfelder sind das immerhin 15. Kleiner Scherz.

Die Schnapsbrennerei von Johannes Schlemmer in Unterhaching (Verkauf z.B. über diese Website) greift Giesinger dabei ordentlich unter die Arme. Immerhin 800 Liter des Bieres werden hier eingebrannt. Ein Bierbrand darf ein Hochprozentiger dann genannt werden wenn er aus der Destillation eines Bieres gewonnen wird. Dabei muss aber das Wesen des Bieres weiterhin erhalten bleiben (z.B. die malzige Süße). Der Alkohol kann ca. zwischen 35 - 85 % betragen. Eine Aromatisierung darf nicht erfolgen, die Farbe darf aber durch Zuckercoleur angepasst werden.  Was Giesinger genau daraus macht, ist aber noch unbekannt.

Ich freue mich schon, wenn wir den Bierbrand im Rahmen der Wirtshaustour durch München verkosten können.

Der Thematik sind aber auch die großen Münchner Ausgesetzt. Die Brauereimutter von Löwenbräu, Spatenbräu und Franziskaner hatte bestätigt, dass im Konzern im vergangenen Jahr Bier vernichtet werden musste. 



Nockherberg - Fastenbierprobe

Heute, am 05.03.2021 findet der traditionelle Salvator-Anstich statt. In diesem Jahr etwas anders, weil ohne Singspiel und ohne vollen Festsaal. Die Politiker werden zum Teil per Online-Video zugeschaltet.

Die Tradition der Starkbierprobe geht noch auf die Paulanermönche in der Au zurück. Diese brauten lange zeit illegal Bier. Moment, Moment… Wir wollen etwas genauer werden. Das Brauen für den eigenen Bedarf des Klosters – die sog. Hausnotdurft – war seit 1634 erlaubt. Der Brauer Lerchl trat in den Orden ein, bei dessen Tod fiel das Erbe – und damit auch die Brauerlaubnis – an den Orden. Die Lerchls betrieben übrigens schon seit 1456 eine Brauerei an der Stelle, an der heute Augustiner seine Großgaststätte in der Neuhauser Straße betreibt. Jedoch waren die Mönche etwas spendierfreudiger und haben das Bier ausgeschenkt und an Nachbarn, Bedürftige und Reisende abgegeben. Je nach Stand natürlich auch gegen einen kleinen Obolus. Damit finanzierte sich das Kloster. Die Brauer in der Stadt reichten Klage ein, weil die Mönche keine Ausschankgenehmigung hatten und bekamen recht. Nur leider war dies den Mönchen egal. Zu ehren des Ordensgründers Franz von Paola am 02. April braute man also ein sehr starkes Festbier. Zum Glück reichte die Zeit vor dem Geburtstag in die Fastenzeit, so konnte man das Bier auch da schon trinken 😉

Leider waren aber in der Fastenzeit von dem Bier jenseits der 6 % Alkohol nur 4 Liter erlaubt.

 

1751 war es dann endlich soweit. Die gesetzesbrecherischen Mönche bekamen endlich die Legitimation vom Kurfürsten Max II Joseph. Er erlaubte für einige Tage den Ausschank des Bieres rund um den 02.04.1751. Jedoch war das Bier zur damaligen Zeit schlecht trinkbar. Der Paulanerorden wurde von Kurfürst Maximilian dem Ersten (Reiterfigur auf dem Wittelsbacher Platz, da wo der Mittelalter-Weihnachtsmarkt stattfindet) nach Bayern geholt und dies an zwei Standorte: Amberg und München. Im Jahre 1773 wurde Stephan Still vom Kloster in Amberg in das Kloster nach München gerufen. Die Glückliche Fügung: er war Brauer und sein Ordensname war: Bruder Barnabas. Der Rest fügt sich in die heutige Geschichte des Politikerderbleckens. Bruder Branabas braute einen sehr leckeren Fastenbock und reichte das erste Bier dem Landesfürten, heute noch auf der Flasche des Salvator Bieres von Paulaner zu sehen.

Darauf geht auch der Satz auf dem Nockherberg zurück: 

Salve pater patriae! Bibas, princeps optime! 

Sei gegrüßt, Vater des Vaterlands! Trinke, bester Fürst!

Damit war das Bier abgenommen und durfte getrunken werden. Es gibt auch noch die Erzählung, dass zur Starkbierprobe 2 Mass auf eine Bierbank geleert wurden und sich zwei oder drei Männer mit der Lederhosen für einige Zeit auf die Bank setzten. Wenn die Personen aufstanden und die Bank am Hosenboden klebte, dann war das Bier abgenommen. 

Der in München sehr unbeliebte Kurfürst Karl Theodor machte den Ausschank ganzjährig möglich und etablierte damit den Salvator. 

Das Singspiel und die Fastenpredigt vom Bruder Barnabas oder Mama Bavaria (immer wieder wechselnde Vortragende) ist eine Weiterentwicklung des Fastenbrauches. Die Politiker kriegen eine Ladung Kritik ab und müssen gute Miene zum bösen Spiel machen. Auch heute erhält der Landesvater (der Ministerpräsident) das erste Bier. 

Bayerischer Brauereigipfel bei Hubert Aiwanger

 

Am 26.02.2021 war es so weit. Die Nöte, Sorgen und Ängste der Brauereien in Bayern wurden zur Chefsache gemacht. So traf sich Hubert Aiwanger – der Wirtschaftsminister Bayerns – mit Vertretern der bayrischen Brauereien.

 

In Freistaat sind knapp 90 Prozent der 640 Brauereien familiengeführte Betriebe. Bayern ist eindeutiges Brauereiland, da knapp unter 50 % aller deutschen Brauereien in , wo mehr als 4.000 unterschiedliche Biersorten gebraut werden. Insgesamt wurden in Bayern 2020 annähernd 23 Millionen Hektoliter Bier hergestellt. Insgesamt sind (ohne Gastronomie) rund 13.000 Menschen bei den bayerischen Brauereien beschäftigt. Im Jahr 2018 erwirtschafteten sie einen Umsatz von 3,451 Milliarden Euro.

 

Aiwanger sagte: "Unsere Brauereien brauchen eine Öffnungsstrategie, einfacheren Zugang zu Wirtschaftshilfen und Steuervorteile"

Beim Brauereigipfel schilderten Brauer aus Bayern (es waren alle Regierungsbezirke vertreten) dem Wirtschaftsminister ihre Misere rund um Corona, Schließung von Wirtschaften und Kneipen und die generellen Auswirkungen des Lockdown. Es wurde verschiedene Maßnahmen diskutiert, insbesonders, da viel Fassbier entsorgt werden musste. Die Diskussion wird in einem zweiten Gipfel mit der Bayrischen Staatskanzlei zusammen neu eruiert. Aktuell soll aber bereits eine Nachbesserung bei den Überbrückungshilfen III eingefordert werden. Die Brauer und Brauereigaststätten brauchen genauso Unterstützung wie eine Bäckerei mit angeschlossenem Cafe.

Fassbier, welches wegen dem Lockdown nicht verdirbt (Hauptabnehmer ist die Gastronomie) muss als verderbliche Ware eingestuft werden und wäre so als Fixkosten im Rahmen der Überbrückungshilfe III erstattbar. Ein steuerlicher Rücktrag der Verluste soll ebenso möglich sein wie eine dauerhaftere Senkung der Mehrwertsteuer.

 

Nach dem Gipfel erklärte Aiwanger: „Die Brauereien stehen für ein wichtiges bayerisches Kulturgut. Sie sind unverschuldet stark von der Coronakrise betroffen worden. Die Brauer brauchen jetzt eine Perspektive durch Wiederöffnungen der Gastronomie in Richtung Ostern, bessere Bedingungen bei der Auszahlung der Wirtschaftshilfen durch den Bund und steuerliche Erleichterungen, damit das Geld für einen guten Neustart reicht.“

 

Die Vertreter der Brauereiverbände sind über den Einsatz des bayerischen Wirtschaftsministers durchaus froh. 

Dr. Lothar Ebbertz, Hauptgeschäftsführer Bayerischer Brauerbund: „Der Brauerbund und die vertretenen Brauereien sind dankbar, dass Staatsminister Aiwanger ihren drängenden Sorgen Gehör schenkt. Wenn sich im Bund nichts bewegt, sollte Bayern über Möglichkeiten nachdenken, selbst zu helfen. Bayerns Brauer brauchen vor allem dreierlei: Umfassende Hilfen für ihre Brauereigasthöfe, die bislang fast alle durchs Förderraster fallen, eine angemessene Entschädigung für tausende Hektoliter Bier, die jetzt vernichtet werden müssen, weil sie ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen und endlich eine verlässliche Perspektive, unter welchen Bedingungen sie sich auf die Wiedereröffnung der Gastronomie einstellen können. Unsere Brauereigasthöfe sind ein wichtiges Stück bayerischer Brautradition und Genusskultur, aber auch touristischer Infrastruktur.“

 

Stefan Stang, Hauptgeschäftsführer Private Brauereien erklärte: „Unsere kleinen und mittelständischen Brauereien in Bayern brauchen dringend staatliche Unterstützung, um die Coronakrise bewältigen zu können und mit Perspektiven in die Zukunft zu starten. So sind Erleichterungen bei  der Biersteuer ebenso unabdingbar wie eine  zeitnahe und unter Hygieneaspekten verantwortbare Öffnungsstrategie für die Gastronomie. Nach wie vor fehlt den Brauereigaststätten die dringend benötigte November- und Dezemberhilfe, mit der die Verluste aus der Einstellung des Gaststättenbetriebes zumindest teilweise kompensiert werden könnten.“  

 

Der oberfränkische Brauer und Brauereigasthof-Besitzer Mike Schmitt (Pretzfeld) sagte: „Es ist fünf vor zwölf für kleine Brauereien. Ich habe dem Wirtschaftsminister meine Enttäuschung zur Situation der Brauereien im Corona-Lockdown geschildert. Im Gegensatz zu anderen Landespolitikern ist es klasse, dass Herr Aiwanger ein offenes Ohr für unsere Sorgen hat. Ich setze große Hoffnung in ihn, dass er sich für uns Brauer in Berlin stark macht und für Verbesserungen kämpft.“ 

Neben dem Biertasting Online möchte ich ja auch noch etwas essen. :)

Backen in Corona-Zeiten: Hefewasserbrot mit selbstgemachter Hefe – Rezept 


Die derzeitige Covid-19 Pandemie verleitet die Menschen weltweit zu Hamsterkäufen. Inzwischen ist auch Hefe eine Mangelware in den Supermarktregalen geworden.
Doch es gibt gute Alternativen. So kann man Hefe ganz einfach selber machen. Zum Beispiel mit der Kartoffelhefe-, Bierhefe- oder Hefewasser-Methode.
Im Folgenden finden Sie ein Rezept für ein leckeres Hefewasserbrot, bei dem man den Unterschied zum herkömmlichen selbstgebackenen Brot kaum merkt und, das wesentlich gesünder als kommerziell hergestelltes Brot ist.
 
 Hefewasser
 
 Zutaten:
 • 150 ml Wasser
 • 35 g Datteln, Pflaumen oder Aprikosen (ungeschwefelt und getrocknet)
 • 20 g Flüssigmalz oder Zucker

Alternativ funktioniert es auch, ca. 8 Weißbier der Brauerei Schneider zu 90 % aus der Flasche zu leeren. Die 90 % können munter getrunken werden, die 10 % "Reste" der Flaschen werden zusammen geschüttet uns mit 25 Gramm Zucker an einem warmen Ort stehen gelassen. Am nächsten Tag mit 50 Gramm Mehl anfüttern und eine weitere Nacht offen an einem warmen Ort stehen lassen. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben.

Am nächsten Tag kann die Mischung wie Hefe verwendet werden. Die Gehzeiten verlängern sich aber stark.
 
Zubereitung:
• Alles in ein schmales, hohes Gefäß geben und gut verrühren, bis der Zucker aufgelöst ist.
• Abgedeckt ruhen lassen, bis kleine Bläschen entstehen (ca. 3-5 Tage). Regelmäßig schütteln oder rühren.
• Das fertige Hefewasser durch ein Sieb gießen.
 
 
 
Hefewasserbrot
 
Zutaten:
• 275 g Weizenmehl
• 140 g Hefewasser
• 420 g beliebiges Mehl
• 300-350 ml lauwarmes Wasser
• 10-15 g Salz (je nach persönlichem Geschmack)
 
Zubereitung:
• Das Hefewasser gut schütteln.
• Zunächst einen Vorteig aus 275 g Weizenmehl und 140 g Hefewasser kneten.
• Diesen bei Raumtemperatur auf das doppelte aufgehen lassen (ca. 8-11 Stunden).
• Alle weiteren Zutaten zum Vorteig geben und gut durchkneten. (5-10 min)
• Nach Bedarf noch etwas Wasser hinzufügen. Der Teig sollte dehnbar und glatt sein.
• Den Teig 2-3 Stunden in relativ warmer Umgebung ruhen lassen.
• Eine Brotbackform oder ein Blech bemehlen.
• Den Teig darein/darauf geben und ggf. formen.
• Etwas Wasser auf die Oberfläche streichen und eine weitere Stunde gehen lassen.
• Bei 250°C und Umluft ca. 10 Minuten backen und anschließend bei 220°C backen, bis das Brot dunkel braun ist.
• Mit einem Messer in das Brot stechen, um zu prüfen, ob es auch innen durch ist. Dies ist der Fall, wenn kein feuchter Teig an dem herausgezogenen Messer klebt.